
Psychologische Beratung und Therapie sind Themen, bei denen Menschen oft lange zögern, bevor sie Kontakt aufnehmen. Eine Praxiswebsite, die zu sachlich, zu klinisch oder zu unpersönlich wirkt, verstärkt diese Hemmschwelle – anstatt sie zu senken. Gleichzeitig musste die Seite die fachliche Breite der Praxis abbilden: systemische Arbeit mit Paaren und Familien, Einzelberatung, Supervision und eine Spezialisierung, die nicht in drei Worten erklärt ist. Der Spagat war, all das klar und lesbar zu machen, ohne flach oder vereinfachend zu klingen.
Wir haben die Inhalte komplett neu geordnet: Wer kommt auf diese Website – und was braucht diese Person zu wissen, um einen nächsten Schritt zu machen? Daraus entstand eine Seitenstruktur, die ohne Umwege führt: Angebot verstehen, Person kennenlernen, Kontakt aufnehmen. Die Janas Texte wurden so strukturiert, dass sie ihre zielgruppenorientierte Sprache ins Medium passt – zugänglich, ohne Fachjargon-Barriere, aber mit der nötigen Substanz. Die Praxisfotografie war dabei keine Deko: Portraits und Praxisatmosphäre werden bewusst eingesetzt, um Nähe herzustellen, bevor der erste Anruf kommt. Wer Jana Steegmaier auf der Website sieht und liest, hat bereits ein Bild von ihr – das senkt die Schwelle zum Erstkontakt spürbar.
Die Praxiswebsite ist ein Arbeitswerkzeug: Sie beantwortet die wichtigsten Fragen, macht Janas Haltung und Spezialisierung greifbar und erleichtert den Weg in die erste Anfrage. Menschen, die Beratung suchen, kommen mit weniger diffusen Fragen an – sie kennen das Angebot bereits und nehmen Jana gezielt als Expertin für die selbst definierten Bereiche wahr. Das ist für eine Praxis, die auf gute Passung zwischen Therapeutin und Klient:in angewiesen ist, ein wichtiger Unterschied. Die Praxiswebsite nimmt Arbeit ab, die sonst im ersten Gespräch geleistet werden müsste.
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